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Nachhaltiger urbaner Verkehr erfordert eine bessere Vernetzung von Mobilitätsdaten

12. März 2026 – Der Nationalrat hat sich für den Aufbau einer Mobilitätsdateninfrastruktur durch den Bund ausgesprochen. Die Städte unterstützen das Vorhaben, denn sie versprechen sich davon attraktivere und ressourcenschonendere Mobilitätsangebote.

Für den urbanen Raum, wo Verkehr auf engem Raum abgewickelt werden muss und diverse Mobilitätsangebote verfügbar sind, ist eine bessere Vernetzung von Mobilitätsdaten dringend notwendig. Eine Basisinfrastruktur, die den Austausch und die Vermittlung von Mobilitätsdaten vereinfacht, bietet für die Städte interessante Perspektiven. Öffentliche und private Akteurinnen und Akteure können die Vernetzung von Mobilitätsdaten dazu nutzen, bestehende Verkehrsinfrastrukturen effizienter auszulasten und flächen- und energieeffiziente Mobilität attraktiver zu machen. Einen konkreten Nutzen bietet eine zukünftige Mobilitätsdateninfrastruktur zum Beispiel für Routing-Anwendungen und die Entwicklung multimodaler Apps. Die Städte sehen sich sowohl als Lieferantinnen als auch als Bezügerinnen von Mobilitätdaten.

 

Weil die Vernetzung von Mobilitätsdaten eine verkehrsmittelübergreifende, verlässliche und von wirtschaftlichen Interessen unabhängige Plattform erfordert, ist es richtig, Aufbau und Betrieb der Mobilitätsdateninfrastruktur als staatliche Aufgabe zu betrachten und dem Bund zu übertragen. Der Schweizerische Städteverband begrüsst deshalb, hat sich der Nationalrat für dieses Vorhaben positioniert und lädt den Ständerat dazu ein, dem Aufbau der Mobilitätsdateninfrastruktur (25.049) durch den Bund ebenfalls zuzustimmen und damit einem dringend notwendigen Schritt hin zu einem zukunftsgerichteten, energie- und flächeneffizienten Verkehrssystem zu unternehmen.

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