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Städte begrüssen finanzielle Entlastung für Eltern

15. September 2021 – Der Steuerabzug für Eltern, die ihre Kinder familienextern betreuen lassen, wird erhöht. Nach dem Nationalrat stimmte auch die kleine Kammer einer parlamentarischen Initiative zu. Die Städte sind erfreut über diesen Entscheid.

Der Steuerabzug der familienexternen Kinderbetreuung wird von heute 10'100 auf 25'000 Franken pro Kind und Jahr erhöht, Familien werden so finanziell entlastet. Die Räte stimmten einer parlamentarischen Initiative von Christa Markwalder (FDP/BE) zu. 

 

Der Städteverband befürwortet die vorgeschlagene Erhöhung, um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu fördern. Hohe Betreuungskosten sollen kein Hinderungsgrund für Erwerbstätigkeit und eine Ausweitung des Beschäftigungsgrades sein. Die Kitakosten sind für Eltern vielerorts sehr hoch.

 

Ständerat ergänzt Vorlage

Der Ständerat will aber - zu Gunsten aller Familien - die Vorlage ergänzen. Er beschloss einen höheren Abzug vom geschuldeten Steuerbetrag pro Kind. Künftig sollen beim so genannten Elterntarif nicht wie heute 251, sondern 300 Franken pro Kind geltend gemacht werden können. Aufgrund dieser Differenz geht die Vorlage zurück in den Nationalrat.

 

Die finanzielle Entlastung für Eltern ist ein Element einer guten Politik der frühen Kindheit, ein wichtiges Anliegen des Städteverbandes. Hier finden Sie das Positionspapier.

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